"Sie ist gefallen und aufgestanden. Immer und immer wieder."


Das aktuelle Buch von Peter Koletzki



Inhalt

Ursula Schulz hat ein Leben geführt, wie viele junge Frauen ihrer Generation.

1920 in Wustrow, Kreis Lüchow/Dannenberg geboren, fielen ihre ersten beruflichen Erfahrungen in die Zeit des Nationalsozialismus.

Eine Mitgliedschaft im BDM lehnte sie kategorisch ab, was zur Folge hatte, dass ihre Eltern sich von ihr lossagten und sie fortan von einem Erziehungsheim zum anderen geschickt wurde.

 

Es folgten die Jahre es Krieges, in denen sie sich, mittlerweile in Posen lebend, eine eigene Existenz aufzubauen versuchte.

 

Als im Januar 1945 Posen zur Festung erklärte wurde, musste sie, wie alle Zivilisten, die Stadt in wenigen Stunden verlassen und flüchtete als allein erziehende Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn Peter nach Dessau-Roßlau.

 

Dort verbrachte sie drei Jahre. Ihr Ziel blieb Hamburg, das sie 1948 unter abenteuerlichen Bedingungen dann auch erreichte.

 

Ihr Sohn porträtiert das von Unstetigkeit, Entbehrungen, Sorgen und vielen Enttäuschungen geprägte Leben seiner Mutter. Er beschreibt die berührende Geschichte einer Frau, die niemals aufgab, die immer bemüht war, ihr eigenes Schicksal und das ihres Sohnes in die Hand zu nehmen.

 

Ursula Schulz ist in ihrem Leben oft gefallen, aber sie ist aufgestanden, immer und immer wieder.